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AboPlus | Veranstaltungen 2018/19

Villa Musica

Freitag, 12.10.2018
Beginn 18.00 Uhr

Eliot Quartett: Maryana Osipova, Violine |  Alexander Sachs, Violine |

Dmitry Khakhalin, Viola | Michael Preuss, Violoncello

Drei der schönsten Streichquartette, die jemals geschrieben wurden, interpretiert von einem jungen preisgekrönten Ensemble aus Frankfurt: Das „Eliot Quartett“ spielt Schuberts dramatisches d-Moll-Quartett mit dem Beinamen „Der Tod und das Mädchen“, das zauberhafte F-Dur-Quartett von Maurice Ravel und das selten gespielte D-Dur-Quartett aus Haydns Opus 71 – Klassik, Romantik und Impressionismus in Vollendung.

Kein Geringerer als Alfred Brendel war 2017 restlos begeistert von der Leistung des jungen deutsch-russisch-kanadischen Quartetts. Damals erspielten sich die vier Musiker den mit 10.000 Euro dotierten Akademie-Preis in Mainz – nicht die einzige Auszeichnung für die Meisterschüler von Günter Pichler. In Frankenthal gastieren sie auf Einladung der Villa Musica, die das Ensemble intensiv fördert.

Programm (Änderungen vorbehalten)

Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 71 Nr. 2

Franz Schubert: Streichquartett d-Moll, D 810 („Der Tod und das Mädchen“)

Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur

Hammerfrauen

Dienstag, 16.10.2018

Beginn: 20.00 Uhr

Nach einer Aufführung der Wühlmäuse Berlin
Mit Caroline Beil, Isabel Varell, u. a

Julia und Mark werden heiraten. Mark ist passionierter Heimwerker, dessen Morgengabe aus einer heruntergekommenen Mühle besteht, die er komplett sanieren will. Dementsprechend hat er den Hochzeitstisch im Baumarkt einrichten lassen – und bei der Gelegenheit gleich seine Verlobte beim Handwerkerkurs für Frauen angemeldet. Julia ist schockiert, denn sie hasst die Heimwerkerei, hat sich bislang aber nicht durchringen können, dies ihrem Liebsten zu gestehen. Kurz vor der Hochzeit kriegt sie kalte Füße. Beim abendlichen Kurs – Fliesenlegen mit Enno und Patrick – lernt sie Cornelia, Yvonne und Kim kennen, die zwischen Flexkleber und Fugenkreuzen Julias Zwangslage diskutieren.

Je mehr Gratis-Sekt die Damen intus haben, desto hemmungsloser ihre Kommentare zu Julias Dilemma und den Männern im Allgemeinen: Schließlich hat die Heimwerkerei so manche Ehe ruiniert. Wie die neugewonnenen Freundinnen den Baumarkt auf den Kopf stellen und den Mitarbeitern selbigen verdrehen … sehen Sie selbst!

Caroline Beil moderierte von 1999 bis 2004 das TV-Boulevardmagazin „Blitz“ auf SAT1. Für zahlreiche Film- und TV-Produktionen stand und steht sie regelmäßig vor der Kamera, so in „Sturm der Liebe“, „Herzflimmern“, die Rosenheim-Cops“ (ZDF), „Der letzte Bulle“ (Sat.1) u.v.a.m.

Keine Bühne, auf der Isabel Varell in ihrem turbulenten Berufsleben noch nicht gestanden hätte: Ob Boulevard, Kabarett, klassisches Theater, Musical – überall ist Varell in ihrem Element. Im Fernsehen war sie u.a. in der ARD-Telenovela „Rote Rosen“, als Hauptrolle in der ZDF-Serie „Lena – Liebe meines Lebens“ und in der Rosamunde-Pilcher-Verfilmung „Das Geheimnis der weißen Taube“ (ZDF) zu sehen.

Tournee Theater Thespiskarren
Musik Benedikt Eichhorn
Buch: Robert Löhr
Songtexte: Robert Löhr, Michael Frowin
Regie: Craig Simmons
Musikalische Leitung: Jochen Kilian
Bühne und Kostüme: Esther Bätschmann
Choreographie: Betty Dir

Konzert des Pfalztheater Orchester

Donnerstag,15.11.2018
Beginn 20.00 Uhr

Pfalztheater Kaiserslautern
Uwe Sandner, Leitung
XI Zhai, Klavier

Wie kommt ein Komponist dazu, seine eigene Komposition, welche in den 1910er Jahren entstanden ist, als „klassisch“ zu bezeichnen? Prokofjew hat dies selbst in seiner Autobiografie erläutert: „Erstens, weil es so einfach war; zum anderen in der Absicht die Philister zu ärgern, und außerdem in der heimlichen Hoffnung, letzten Endes zu gewinnen, wenn diese Symphonie sich wirklich als ‚klassisch‘ erwiese.“

Ein Werk reinster Klassik ist das Klavierkonzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Obwohl er mit der Komposition des Konzerts bereits 1784 begann, vollendete er es erst mitten in der Arbeit an „Le nozze di Figaro“ 1786, was für den Schnellkomponisten Mozart relativ ungewöhnlich ist. Zum zweiten und dritten Satz liegen sogar Alternative Skizzen vor.

Mit der Symphonie Nr. 6 von Piotr I. Tschaikowski schließt das Konzert in der düsteren „Todestonart“ h-Moll. Drei Wochen, nachdem er die Uraufführung selbst geleitet hatte, starb der Komponist an der Cholera nach dem Trinken verunreinigten Flusswassers. Tschaikowski hatte aber vor deren Komposition geschrieben, er plane „eine gran­diose Sinfonie zu schreiben, die den Schlussstein meines ganzen Schaffens bilden soll“.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25
A. Mozart: Klavierkonzert A-Dur KV 488
I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ h-Moll op. 74

Lehman Brothers

Dienstag, 27.11.2018
Beginn 20:00 Uhr

a.gon Theater

Inszenierung: Johannes Pfeiffer

Bühnenbild: Peter Schultze

mit Oliver Severin, Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Konstantin Gerlach, Wolfgang Mondon, Sebastian Gerasch

2008 meldet die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert weltweit die Finanzmärkte. Der Name Lehman wird zum Symbol eines ungezügelten, dem Untergang geweihten Kapitalismus. Vorausgegangen ist eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration dreier Brüder aus einem Dorf bei Würzburg beginnt. Das Stück erzählt vom atemberaubenden Aufstieg der Lehman-Brüder zur Dynastie.

Von den Anfängen im Tuchwarenhandel, von der Gründung der eigenen Bank, vom Weg an die Spitze der New Yorker Finanzwelt. 150 Jahre Lehman Brothers, das heißt auch 150 Jahre Kapitalismus made in USA: die Erfindung der Jeans, das Entstehen der New Yorker Börse, die Investitionen in den Krieg, der Bau des Panamakanals, die Erfolge der Unterhaltungsindustrie. Hier wird erlebbar, wie in einem Spiel mit einfachen Regeln das Gewinnstreben Einzelner den Einsatz für alle erhöht. Wie immer waghalsigere Geschäfte nicht nur das eigene Schicksal gefährden, sondern ein ganzes System ins Wanken bringen. Ein spannender Abend, der die subjektive Sicht der Handelnden miterlebbar macht.

The Rat Pack „Winter Wonderland“

Sonntag, 09.12.2018
Beginn 18.00 Uhr

Staatstheater Kassel

Bandleader: Patrik Ringborg

Host: Insa Pijanka

The Pack: Nigel David Casey, Henrik Wagner, Andreas Wolfram

Ladies; Katja Friedenberg, Tabea Henkelmann, Judith Lefeber

Das Staatsorchester Kassel liefert den passenden Soundtrack für eine besinnliche Weihnachtszeit: Swing vom Feinsten mit den Rat-Pack-Legenden Frank, Dean und Sammy. Das nordhessische Ensemble zaubert mit seinen sechs herausragenden Solisten ein musikalisches Winter Wonderland auf die Bühne, welches das Lametta am Christbaum mitswingen lässt!
Ein Weihnachtsspecial ganz im Stil der großen Las Vegas Shows der 50er und 60er Jahre mit vielen Hits wie »Adeste fideles“, „Baby it’s colsd outside“ und „Well, did you Evah“ und natürlich Klassikern wie »White Christmas«, die für eine gelungene Einstimmung auf die Weihnachtszeit nicht fehlen dürfen.

Das Staatsorchester Kassel, hervorgegangen aus der Landgräflichen Hofkapelle, feierte in der Spielzeit 2002 / 03 sein 500-jähriges Bestehen und ist eines der ältesten Kulturorchester der Welt. Louis Spohr wirkte von 1822 bis 1859 in Kassel und machte das damalige Hoftheater zu einer Stätte der neuen romantischen Oper. Der berühmteste Komponist und Dirigent, der in Kassel gearbeitet hat, war Gustav Mahler, der von 1883 bis 1885 2. Kapellmeister und Chordirigent am Staatstheater Kassel war. Hier komponierte er unter anderem die »Lieder eines fahrenden Gesellen«. 1909 wurden in Anwesenheit von Kaiser Wilhelm II. am Friedrichsplatz mit Albert Lortzings Undine, der Lieblingsoper des Kaisers, die Königlichen Schauspiele eröffnet – mit 1450 Plätzen eine der größten deutschen Bühnen. Heute versteht sich das Staatstheater Kassel als ein moderner Theaterbetrieb, der sich gleichermaßen der Tradition wie der Moderne verpflichtet fühlt.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Ludwig van Beethoven: Leonoren-Ouvertüre C-Dur Nr. 3 op. 72a
Robert Schumann: Konzert für Violoncello und Orchester a-Moll op. 129
Robert Schumann: Sinfonie B-Dur Nr. 1 op. 38 „Frühlingssinfonie“

Stille Nacht

Montag, 17.12.2018
Beginn 19.00 Uhr

STILLE NACHT – EIN LIED GEHT UM DIE WELT
1818-2018 – 200 Jahre Stille Nacht

Musical von Claus J. Frankl, Petra F. Killinger und Thomas E. Killinger

Euro-Studio Landgraf

Der unterhaltsame Abend mit viel Musik und alpenländischem Flair erzählt die Geschichte des wohl bekanntesten Weihnachtsliedes der Welt: von der Textdichtung des Hilfspfarrers Joseph Mohr und der Vertonung durch den Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber bis zu den musizierenden Menschen, die es populär machten und seinen Siegeszug um die Welt erst ermöglichten.

Während eine Familie an einem verschneiten Winterabend in ihrer Wohnstube sitzt, musiziert und sich die Geschichte dieses »ewigen Liedes« erzählt, erwachen historische Personen zu neuem Leben: die beiden Schöpfer des Liedes, der mit dem unkonventionellen Verhalten seines Hilfspfarrers Mohr nicht einverstandene gestrenge Pfarrer Nöstler, aber auch der Orgelbauer Karl Mauracher und die Tiroler Familie Strasser, die das Lied in die Welt trugen. Neben „Stille Nacht“ erklingen viele andere alpenländische Weihnachtsweisen und eingängige Musical-Melodien.

Vor fast 200 Jahren wurde das weltweit wohl beliebteste Weihnachtslied zum allerersten Mal gesungen – und zwar von zwei Männerstimmen mit einfacher Gitarrenbegleitung in der Heiligen Nacht 1818 in Oberndorf bei Salzburg, nahe der bayerischen Grenze. Die von Tenor Placido Domingo zu Recht als »Friedenslied« bezeichnete Weise „Stille Nacht, heilige Nacht!“ entstand nach den Napoleonischen Kriegen in einer schweren Zeit. Umso erstaunlicher ist die Erfolgsgeschichte dieses aus der Not geborenen kleinen Weihnachtswunders! Das Lied wurde in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt, ist seit 2011 UNESCO-Kulturerbe und brachte im 1.Weltkrieg sogar Waffen zum Schweigen.

Neujahrskonzert

Dienstag, 01.01.2019
Beginn 18.00 Uhr

NEUJAHRSKONZERT „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“

mi der Neue Philharmonie Frankfurt und Solisten

Bekanntlich hängt er voller Geigen, der Himmel – weshalb die Neue Philharmonie Frankfurt genau dorthinein tanzt, um das neue Jahr gemeinsam mit seinem Publikum gebührend zu begrüßen. Musik und Tanz sind schon seit Urzeiten miteinander verbunden: Die Musik unserer frühesten Vorfahren ist zwar nicht überliefert – sehr wohl hingegen die der Tanzsäle, der Opern-, Musical- und Ballettbühnen.

Wo immer der Mensch das Tanzbein schwang, war die Musik zur Stelle, und heizte den Feier- und Amüsierwilligen nach Kräften ein. „Ich tanze mit dir in den Himmel hinein“ ist ein Programm der heiteren Art, in dem schwungvolle Klassiker des Walzerkönigs Johann Strauß (Sohn) ebenso wenig fehlen wie ausgesuchte Highlights der Wiener Operette, gewürzt mit einer Prise italienisch-musikalischen Temperaments. Musical und Schlager sind selbstverständlich auch dabei, sowie ein kleiner Ausflug in die schummrigen Tango-Bars von Buenos Aires wird gewagt: Warum nur guckt die Damenwelt immer nach dem Tangogeiger? Finden Sie es heraus…

Gute Laune ist garantiert!

Falco – Das Musical

Montag, 14.01.2019
Beginn 20.00 Uhr

mit Alexander Kerbst in der Titelrolle, Tänzern und Musikern

Im Februar 2017 wäre Falco 60 Jahre alt geworden. Zum Geburtstag der Popikone gibt es jetzt ein neues Musical!

Der grandiose Musiker erreichte mit seiner eigenwilligen Kunstsprache aus Deutsch, Englisch und Wiener Dialekt Weltruhm. Die Hitsingle „Rock Me Amadeus“ erschien 1984 und schaffte es zwei Jahre später als einziger deutschsprachiger Song auf Platz eins der US-amerikanischen Billboard-Charts. Seine markantesten und größten Hits – von „Der Kommissar“ über „Jeanny“, „Out of the Dark“ bis zu seinem Welthit „Rock Me Amadeus“ – werden live interpretiert.

Das Publikum erlebt in dieser packenden Musical-Biografie eine Annäherung an die Kunstfigur Falco, aber auch die Abgründe und den tiefen Fall des Menschen Hans Hölzel.

Noch nie zuvor war man der größten Ikone der österreichischen Musikszene seit seinem Tod am 6. Februar 1998 so nah wie in dieser einzigartigen Neu-Inszenierung von Regisseur Peter Rein. Schrill, dekadent, glamourös und völlig verrückt bietet „FALCO – Das Musical“ ein unvergessliches Showerlebnis der Extraklasse und ist zugleich eine tiefe Verbeugung und leidenschaftliche Hommage an Falcos Leben und Schaffen.

Buch: Alexander Kerbst, Stefanie Kock
Regie: Peter Rein
Choreographie: Amy Share-Kissiov
Musikalische Leitung: Thomas Rabitsch
Mit Alexander Kerbst in der Titelrolle, Tänzern und Musikern

Produzent: COFO Concertbüro Oliver Forster

Laith Al-Deen & hr-BigBand

Freitag, 25.01.2019

Beginn 20.00 Uhr

Leitung: Manfred Honetschläger

Das verspricht ein ganz außergewöhnlicher Konzertabend zu werden, wenn der charismatische Mannheimer Sänger und Songwriter und die BigBand des Hessischen Rundfunk sich ein Stelldichein geben und Pop und Soul vom Feinsten präsentieren.

„Eine unfassbar geile Band“, lautete das Fazit von Laith nach dem ersten gemeinsamen Konzert im Jahr 2011, das mit tosendem Applaus zu Ende ging. Der Sohn eines Irakers und einer Deutschen hat sich mit Hits wie „Bilder von dir“, „Alles an dir“ oder „Keine wie du“ einen festen Platz in der Reihe der deutschen Popgrößen erspielt. Mit einer unverwechselbar kraftvollen Stimme ausgestattet, beweist er zugleich ein untrügliches Gespür dafür, wie sich ein Sänger in den Sound einer Bigband einfügen sollte. Die Synthese setzt Energien frei, die einen Saal zum Kochen bringen.Die hr-Bigband zählt zu den weltweit besten Formationen ihrer Art. Ausgehend vom Spielideal des Jazz steht sie für eine große Bandbreite von Stilen und Genres. Sie vereint siebzehn hervorragende Musiker, die nicht nur hohes Ansehen als Solisten genießen. Regelmäßig lotet die hr-Bigband die Möglichkeiten eines zeitgenössischen Jazzorchesters aus und überwindet stilistische Grenzen – etwa wenn sie neue Projekte entwickelt zusammen mit mongolischen oder nordafrikanischen Musikern, mit Popstars oder mit renommierten Komponisten der Neuen Musik. Die hr-BigBand lud und lädt Größen der internationalen Jazzszene nach Hessen ein, um ihre Musik im Bigbandformat auf die Bühne zu bringen. Zu fast allen Projekten wird die Musik neu arrangiert oder komponiert. Dazu arbeitet die hr-BigBand mit einer Reihe hochkarätiger Arrangeure und Dirigenten zusammen.

Trennung frei Haus

Dienstag, 19.02.2019

Beginn 20.00 Uhr

Pauline staunt nicht schlecht, als Eric mit einem Strauß Rosen vor ihrer Tür steht – sieben Jahre, nachdem sie ihn bei Nacht und Nebel verlassen hatte. Eric ist Gründer, Inhaber und einziger Mitarbeiter der Agentur „Trennung frei Haus“: Für anonyme Kunden, die ihrer Partner überdrüssig sind, übernimmt er das unangenehme Geschäft des Schlussmachens.

Mit einem solchen Auftrag steht er also jetzt unvermutet der Liebe seines Lebens gegenüber, doch Hyppolite, Paulines aktueller Lover, hat sich das mit der Trennung kurzfristig anders überlegt und erscheint kurze Zeit später ebenfalls bei Pauline. Als er anruft, um den Auftrag bei „Trennung frei Haus“ in letzter Minute zu canceln, fällt er aus allen Wolken: Das Handy klingelt bei seinem Gegenüber…

Komödie von Tristan Petitgirard | nominiert für den Prix Molière 2015 als bester zeitgenössischer französischsprachiger Autor

Deutsch von Kim Langner

Regie: Bernd Schadewald | Ausstattung: Thomas Pekny

Biedermann & die Brandstifter

Mittwoch, 13.03.2018
Beginn 20.00 Uhr

Der Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann ist entrüstet über die Vorfälle in seiner Stadt, die seiner herzkranken Frau Babette den Schlaf und ihm die Gemütsruhe am Stammtisch rauben: Die Zeitungen berichten von Hausierern, die sich im Dachboden wohlmeinender Bürger einnisten, und sich später als Brandstifter herausstellen. Eines Abends steht ein Unbekannter in der Tür. Gottlieb Biedermann ist alarmiert: Brandstifter, nichts als Brandstifter! Aber er ist sich des guten Stils bewusst, bestens informiert und aufgeklärt – und er bietet dem Unbekannten eine Bleibe an. Als plötzlich ein zweiter Gast im Dachboden, der offensichtlich als Lager für Benzinfässer genutzt wird, auftaucht, wird die Situation brenzlig. Biedermann sucht die Freundschaft der Brandstifter, die einem braven Bürger sicher nicht das Eigenheim anzünden. Bis die ganze Stadt in Flammen steht.

Das Stück entlarvt präzise eine Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. „Biedermann und die Brandstifter“ ist eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen. Das „Lehrstück ohne Lehre“ wurde am 29. März 1958 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Das Drama gehört seit Jahren nicht nur zum Theaterrepertoire, sondern auch zum Lektürekanon im Deutschunterricht und ist angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vielleicht brisanter als je zuvor.

Vogtland Philharmonie & Konstanze von Gutzeit

Donnerstag , 21.03.2019
Beginn 20.00 Uhr

Aus dem Sinfonieorchester Greiz und dem Vogtlandorchester Reichenbach wurde 1992 die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach – eine bis heute einmalige Orchesterfusion über die Bundesländergrenzen Sachsen und Thüringen hinweg. Das überregional agierende Orchester wandelt musikalisch abseits aller Schublanden und begeistert sein Publikum mit Programmen, die von klassischen Sinfoniekonzerten bis zu Cross-over-Produktionen reichen. Egal, ob in den USA, China oder Thüringen – wenn diese Philharmonie auf der Bühne steht, dürfen sich die Zuhörer auf einen außerordentlichen Hörgenuss freuen.

Die junge Cellistin Konstanze von Gutzeit gewann 2013 den Mendelssohn-Wettbewerb der UdK Berlin und ebenso den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Prager Frühling“. Geboren 1985 in Bochum, begann Konstanze mit dem Cellospiel im Alter von 3 Jahren auf einer umgebauten Bratsche. Sie konzertierte bereits mit den Bochumer Sinfonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo sowie dem Wiener und Stuttgarter Kammerorchester.

Der Chefdirigent der Vogtland Philharmonie David Marlow debütierte 2016/17 beim Ulster Orchestra Belfast, beim Orchestre Philharmonique du Luxembourg, beim Gelders Orkest und beim Rotterdams Philharmonisch Orkest. Von 2010 bis 2015 war er musikalischer Assistent von Andris Nelsons bei den Bayreuther Festspielen, für den er im Dezember 2015 kurzfristig die „Lohengrin“-Proben beim Concertgebouw Orkest Amsterdam übernahm. Das positive Echo des Orchesters führte zu weiteren Einladungen in die Niederlande, nach Luxemburg und Irland.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Gabriel Fauré: Masques et bergamasques, Suite für Orchester op. 112

Camille Saint-Saëns: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33

Georges Bizet: Sinfonie Nr. 1 C-Dur

Vogtland Philharmonie
David Marlow, Leitung
Konstanze von Gutzeit, Violoncello

 

Land des Lächelns

Donnerstag, 11.04.2019
Beginn 20.00 Uhr

Operette von Franz Lehár

Pfalztheater Kaiserslautern

Text von Ludwig Herzer und Fritz Löhner -Beda

Lisa, eine junge Wiener Adelige, verliebt sich in den chinesischen Prinzen Sou-Chong, der als Gesandter seines Heimatlandes in Wien Dienst tut. Als dieser überraschend nach China zurückberufen wird, entschließt sie sich, ihn zu heiraten und mit ihm zu gehen. In China jedoch muss Lisa feststellen, dass ihr Sou-Chongs Liebe allein nicht über die Fremdheit der Kultur hinweghilft. Als Sou-Chong auf Drängen seines Onkels Tschang nach Landessitte vier Mandschumädchen heiraten soll, realisiert Lisa, dass sie sich niemals in China zu Hause fühlen wird. Sie folgt ihrem Heimweh und kehrt nach Wien zurück.

„Das Land des Lächelns“ ist zweifelslos die erfolgreichste Operette aus Lehárs späterer Schaffensphase. Wie in anderen Werken der Epoche auch folgt Lehár hier der allgemeinen Vorliege für ferne Länder und exotische Spielorte. Offenbar gab es nach dem Ersten Weltkrieg eine Sehnsucht nach einer ganz anderen Welt fern von Europa. Victor León, der Textdichter der „Lustigen Witwe“, riet Lehár zu der chinesischen Geschichte, doch wurde „Die gelbe Jacke“ 1923 in Wien alles andere als ein Erfolg. Erst nach einer gründlichen Überarbeitung sechs Jahre später eroberte die Operette vom Berliner Metropoltheater aus die Bühnen der Welt. Der gefeierte Richard Tauber sang die Partie des Prinzen Sou-Chong und machte dessen Gesangsnummern „Immer nur lächeln“ und „Dein ist mein ganzes Herz“ zu unsterblichen Evergreens des Genres. Neben leidenschaftlichen Liebesduetten von Lisa und Sou-Chong wie „Wer hat uns die Liebe ins Herz gesenkt“ gibt es aber auch humoristische Farben, etwa verkörpert durch das Buffopaar Graf Gustl und Prinzessin Mi. Lehárs äußerst fein gearbeitete, fast opernhafte Partitur zeichnet die fernöstliche Atmosphäre mit farbiger Orchestrierung, exotisch getönter Harmonik, Melodik und Rhythmik.

Willkommen bei den Hartmanns

Montag, 06.05.2019
Beginn 20.00 Uhr

Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven
Mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Derek Nowak, Peter Clös, Marc-Andree Bartelt, Caroline Klütsch, Juliane Ledwoch, u.a.
Tournee-Theater Thespiskarren

„Willkommen bei den Hartmanns“ ist eine Kinokomödie zur deutschen Flüchtlingskrise – mit Krawall und ein paar bizarren Fehlgriffen, aber ehrfurchtgebietendem Mut zur politischen Aktualität.

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und frustrierte Ehefrau auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und der gemeinsame Sohn Philipp, ein in Scheidung lebender Workaholic mit anstrengend pubertierendem Sohn, sind zwar nicht gerade begeistert, beugen sich aber Angelikas Wunsch. Und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel, in dem auch Tochter Sophie (Dauerstudentin mit Männerproblemen) und Enkel Basti (Philipps versetzungsgefährdeter Teenager-Sohn) wohnen, schon bald der afrikanische Asylbewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthaltsgenehmigung hofft. Abgesehen von ein paar Mentalitätsunterschieden – Diallo will z. B. die seiner Meinung nach schon recht ‚alte Jungfer’ Sophie mit Assistenzarzt Tarek verkuppeln, den er vom Fitness-Training kennt – könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn da nicht innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum: Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer.