Klasse(n) Klassiker

Das besondere Angebot für Schulklassen: Für unsere Klasse(n) Klassiker gewähren wir 50 % Rabatt auf den regulären Eintrittspreis. Die Klasse(n) Klassiker sind nur direkt über das CFF buchbar. Plätze nach Verfügbarkeit.

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Montag bis Freitag
11.00 – 13.00 Uhr und 16.30 – 19.00 Uhr

Klasse(n) Klassiker 2018|2019

Villa Musica

Freitag, 12.10.2018
Beginn 18.00 Uhr

Eliot Quartett: Maryana Osipova, Violine |  Alexander Sachs, Violine |

Dmitry Khakhalin, Viola | Michael Preuss, Violoncello

Drei der schönsten Streichquartette, die jemals geschrieben wurden, interpretiert von einem jungen preisgekrönten Ensemble aus Frankfurt: Das „Eliot Quartett“ spielt Schuberts dramatisches d-Moll-Quartett mit dem Beinamen „Der Tod und das Mädchen“, das zauberhafte F-Dur-Quartett von Maurice Ravel und das selten gespielte D-Dur-Quartett aus Haydns Opus 71 – Klassik, Romantik und Impressionismus in Vollendung.

Kein Geringerer als Alfred Brendel war 2017 restlos begeistert von der Leistung des jungen deutsch-russisch-kanadischen Quartetts. Damals erspielten sich die vier Musiker den mit 10.000 Euro dotierten Akademie-Preis in Mainz – nicht die einzige Auszeichnung für die Meisterschüler von Günter Pichler. In Frankenthal gastieren sie auf Einladung der Villa Musica, die das Ensemble intensiv fördert.

Programm (Änderungen vorbehalten)

Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur, op. 71 Nr. 2

Franz Schubert: Streichquartett d-Moll, D 810 („Der Tod und das Mädchen“)

Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur

Konzert des Pfalztheater Orchesters

Donnerstag,15.11.2018
Beginn 20.00 Uhr

Pfalztheater Kaiserslautern
Uwe Sandner, Leitung
XI Zhai, Klavier

Wie kommt ein Komponist dazu, seine eigene Komposition, welche in den 1910er Jahren entstanden ist, als „klassisch“ zu bezeichnen? Prokofjew hat dies selbst in seiner Autobiografie erläutert: „Erstens, weil es so einfach war; zum anderen in der Absicht die Philister zu ärgern, und außerdem in der heimlichen Hoffnung, letzten Endes zu gewinnen, wenn diese Symphonie sich wirklich als ‚klassisch‘ erwiese.“

Ein Werk reinster Klassik ist das Klavierkonzert in A-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart. Obwohl er mit der Komposition des Konzerts bereits 1784 begann, vollendete er es erst mitten in der Arbeit an „Le nozze di Figaro“ 1786, was für den Schnellkomponisten Mozart relativ ungewöhnlich ist. Zum zweiten und dritten Satz liegen sogar Alternative Skizzen vor.

Mit der Symphonie Nr. 6 von Piotr I. Tschaikowski schließt das Konzert in der düsteren „Todestonart“ h-Moll. Drei Wochen, nachdem er die Uraufführung selbst geleitet hatte, starb der Komponist an der Cholera nach dem Trinken verunreinigten Flusswassers. Tschaikowski hatte aber vor deren Komposition geschrieben, er plane „eine gran­diose Sinfonie zu schreiben, die den Schlussstein meines ganzen Schaffens bilden soll“.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur op. 25
A. Mozart: Klavierkonzert A-Dur KV 488
I. Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 6 „Pathétique“ h-Moll op. 74

 

Lehman Brothers

Dienstag, 27.11.2018
Beginn 20:00 Uhr

a.gon Theater

Inszenierung: Johannes Pfeiffer

Bühnenbild: Peter Schultze

mit Oliver Severin, Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Konstantin Gerlach, Wolfgang Mondon, Sebastian Gerasch

2008 meldet die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Der größte Unternehmenscrash in der US-Geschichte erschüttert weltweit die Finanzmärkte. Der Name Lehman wird zum Symbol eines ungezügelten, dem Untergang geweihten Kapitalismus. Vorausgegangen ist eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration dreier Brüder aus einem Dorf bei Würzburg beginnt. Das Stück erzählt vom atemberaubenden Aufstieg der Lehman-Brüder zur Dynastie.

Von den Anfängen im Tuchwarenhandel, von der Gründung der eigenen Bank, vom Weg an die Spitze der New Yorker Finanzwelt. 150 Jahre Lehman Brothers, das heißt auch 150 Jahre Kapitalismus made in USA: die Erfindung der Jeans, das Entstehen der New Yorker Börse, die Investitionen in den Krieg, der Bau des Panamakanals, die Erfolge der Unterhaltungsindustrie. Hier wird erlebbar, wie in einem Spiel mit einfachen Regeln das Gewinnstreben Einzelner den Einsatz für alle erhöht. Wie immer waghalsigere Geschäfte nicht nur das eigene Schicksal gefährden, sondern ein ganzes System ins Wanken bringen. Ein spannender Abend, der die subjektive Sicht der Handelnden miterlebbar macht.

Stille Nacht – das Musical

Montag, 17.12.2018
Beginn 19.00 Uhr

STILLE NACHT – EIN LIED GEHT UM DIE WELT
1818-2018 – 200 Jahre Stille Nacht

Musical von Claus J. Frankl, Petra F. Killinger und Thomas E. Killinger

Euro-Studio Landgraf

Der unterhaltsame Abend mit viel Musik und alpenländischem Flair erzählt die Geschichte des wohl bekanntesten Weihnachtsliedes der Welt: von der Textdichtung des Hilfspfarrers Joseph Mohr und der Vertonung durch den Dorfschullehrer Franz Xaver Gruber bis zu den musizierenden Menschen, die es populär machten und seinen Siegeszug um die Welt erst ermöglichten.

Während eine Familie an einem verschneiten Winterabend in ihrer Wohnstube sitzt, musiziert und sich die Geschichte dieses »ewigen Liedes« erzählt, erwachen historische Personen zu neuem Leben: die beiden Schöpfer des Liedes, der mit dem unkonventionellen Verhalten seines Hilfspfarrers Mohr nicht einverstandene gestrenge Pfarrer Nöstler, aber auch der Orgelbauer Karl Mauracher und die Tiroler Familie Strasser, die das Lied in die Welt trugen. Neben „Stille Nacht“ erklingen viele andere alpenländische Weihnachtsweisen und eingängige Musical-Melodien.

Vor fast 200 Jahren wurde das weltweit wohl beliebteste Weihnachtslied zum allerersten Mal gesungen – und zwar von zwei Männerstimmen mit einfacher Gitarrenbegleitung in der Heiligen Nacht 1818 in Oberndorf bei Salzburg, nahe der bayerischen Grenze. Die von Tenor Placido Domingo zu Recht als »Friedenslied« bezeichnete Weise „Stille Nacht, heilige Nacht!“ entstand nach den Napoleonischen Kriegen in einer schweren Zeit. Umso erstaunlicher ist die Erfolgsgeschichte dieses aus der Not geborenen kleinen Weihnachtswunders! Das Lied wurde in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt, ist seit 2011 UNESCO-Kulturerbe und brachte im 1.Weltkrieg sogar Waffen zum Schweigen.

Biedermann & die Brandstifter

Mittwoch, 13.03.2018
Beginn 20.00 Uhr

Der Haarwasserfabrikant Gottlieb Biedermann ist entrüstet über die Vorfälle in seiner Stadt, die seiner herzkranken Frau Babette den Schlaf und ihm die Gemütsruhe am Stammtisch rauben: Die Zeitungen berichten von Hausierern, die sich im Dachboden wohlmeinender Bürger einnisten, und sich später als Brandstifter herausstellen. Eines Abends steht ein Unbekannter in der Tür. Gottlieb Biedermann ist alarmiert: Brandstifter, nichts als Brandstifter! Aber er ist sich des guten Stils bewusst, bestens informiert und aufgeklärt – und er bietet dem Unbekannten eine Bleibe an. Als plötzlich ein zweiter Gast im Dachboden, der offensichtlich als Lager für Benzinfässer genutzt wird, auftaucht, wird die Situation brenzlig. Biedermann sucht die Freundschaft der Brandstifter, die einem braven Bürger sicher nicht das Eigenheim anzünden. Bis die ganze Stadt in Flammen steht.

Das Stück entlarvt präzise eine Geisteshaltung, die der Technik des Totalitären zum Erfolg verhilft. „Biedermann und die Brandstifter“ ist eine politische Parabel, die ihre kritische Kraft nicht aus der Entlarvung der Lüge bezieht, sondern aus der biedermännischen Wehrlosigkeit gegenüber Verbrechern, die von Anfang an sagen, was sie wirklich wollen. Das „Lehrstück ohne Lehre“ wurde am 29. März 1958 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt. Das Drama gehört seit Jahren nicht nur zum Theaterrepertoire, sondern auch zum Lektürekanon im Deutschunterricht und ist angesichts der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen vielleicht brisanter als je zuvor.

Vogtland Philharmonie & Konstanze von Gutzeit

Donnerstag , 21.03.2019
Beginn 20.00 Uhr

Aus dem Sinfonieorchester Greiz und dem Vogtlandorchester Reichenbach wurde 1992 die Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach – eine bis heute einmalige Orchesterfusion über die Bundesländergrenzen Sachsen und Thüringen hinweg. Das überregional agierende Orchester wandelt musikalisch abseits aller Schublanden und begeistert sein Publikum mit Programmen, die von klassischen Sinfoniekonzerten bis zu Cross-over-Produktionen reichen. Egal, ob in den USA, China oder Thüringen – wenn diese Philharmonie auf der Bühne steht, dürfen sich die Zuhörer auf einen außerordentlichen Hörgenuss freuen.

Die junge Cellistin Konstanze von Gutzeit gewann 2013 den Mendelssohn-Wettbewerb der UdK Berlin und ebenso den 2. Preis beim Internationalen Wettbewerb „Prager Frühling“. Geboren 1985 in Bochum, begann Konstanze mit dem Cellospiel im Alter von 3 Jahren auf einer umgebauten Bratsche. Sie konzertierte bereits mit den Bochumer Sinfonikern, dem Orchestre Philharmonique de Monte Carlo sowie dem Wiener und Stuttgarter Kammerorchester.

Der Chefdirigent der Vogtland Philharmonie David Marlow debütierte 2016/17 beim Ulster Orchestra Belfast, beim Orchestre Philharmonique du Luxembourg, beim Gelders Orkest und beim Rotterdams Philharmonisch Orkest. Von 2010 bis 2015 war er musikalischer Assistent von Andris Nelsons bei den Bayreuther Festspielen, für den er im Dezember 2015 kurzfristig die „Lohengrin“-Proben beim Concertgebouw Orkest Amsterdam übernahm. Das positive Echo des Orchesters führte zu weiteren Einladungen in die Niederlande, nach Luxemburg und Irland.

Programm (Änderungen vorbehalten):

Gabriel Fauré: Masques et bergamasques, Suite für Orchester op. 112

Camille Saint-Saëns: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33

Georges Bizet: Sinfonie Nr. 1 C-Dur

Vogtland Philharmonie
David Marlow, Leitung
Konstanze von Gutzeit, Violoncello

Land des Lächelns

Donnerstag, 11.04.2019
Beginn 20.00 Uhr

Operette von Franz Lehár

Pfalztheater Kaiserslautern

Text von Ludwig Herzer und Fritz Löhner -Beda

Lisa, eine junge Wiener Adelige, verliebt sich in den chinesischen Prinzen Sou-Chong, der als Gesandter seines Heimatlandes in Wien Dienst tut. Als dieser überraschend nach China zurückberufen wird, entschließt sie sich, ihn zu heiraten und mit ihm zu gehen. In China jedoch muss Lisa feststellen, dass ihr Sou-Chongs Liebe allein nicht über die Fremdheit der Kultur hinweghilft. Als Sou-Chong auf Drängen seines Onkels Tschang nach Landessitte vier Mandschumädchen heiraten soll, realisiert Lisa, dass sie sich niemals in China zu Hause fühlen wird. Sie folgt ihrem Heimweh und kehrt nach Wien zurück.

„Das Land des Lächelns“ ist zweifelslos die erfolgreichste Operette aus Lehárs späterer Schaffensphase. Wie in anderen Werken der Epoche auch folgt Lehár hier der allgemeinen Vorliege für ferne Länder und exotische Spielorte. Offenbar gab es nach dem Ersten Weltkrieg eine Sehnsucht nach einer ganz anderen Welt fern von Europa. Victor León, der Textdichter der „Lustigen Witwe“, riet Lehár zu der chinesischen Geschichte, doch wurde „Die gelbe Jacke“ 1923 in Wien alles andere als ein Erfolg. Erst nach einer gründlichen Überarbeitung sechs Jahre später eroberte die Operette vom Berliner Metropoltheater aus die Bühnen der Welt. Der gefeierte Richard Tauber sang die Partie des Prinzen Sou-Chong und machte dessen Gesangsnummern „Immer nur lächeln“ und „Dein ist mein ganzes Herz“ zu unsterblichen Evergreens des Genres. Neben leidenschaftlichen Liebesduetten von Lisa und Sou-Chong wie „Wer hat uns die Liebe ins Herz gesenkt“ gibt es aber auch humoristische Farben, etwa verkörpert durch das Buffopaar Graf Gustl und Prinzessin Mi. Lehárs äußerst fein gearbeitete, fast opernhafte Partitur zeichnet die fernöstliche Atmosphäre mit farbiger Orchestrierung, exotisch getönter Harmonik, Melodik und Rhythmik.

Willkommen bei den Hartmanns

Montag, 06.05.2019
Beginn 20.00 Uhr

Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven
Mit Antje Lewald, Steffen Gräbner, Derek Nowak, Peter Clös, Marc-Andree Bartelt, Caroline Klütsch, Juliane Ledwoch, u.a.
Tournee-Theater Thespiskarren

„Willkommen bei den Hartmanns“ ist eine Kinokomödie zur deutschen Flüchtlingskrise – mit Krawall und ein paar bizarren Fehlgriffen, aber ehrfurchtgebietendem Mut zur politischen Aktualität.

Angelika Hartmann, pensionierte Lehrerin und frustrierte Ehefrau auf der Suche nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung, möchte sich engagieren und unterbreitet ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht einem armen Flüchtling übergangsweise ein Zuhause bieten? Ehemann Richard, Oberarzt in der späten Midlife-Crisis, und der gemeinsame Sohn Philipp, ein in Scheidung lebender Workaholic mit anstrengend pubertierendem Sohn, sind zwar nicht gerade begeistert, beugen sich aber Angelikas Wunsch. Und so zieht in das schöne Haus der gutsituierten Hartmanns in einem Münchner Nobelviertel, in dem auch Tochter Sophie (Dauerstudentin mit Männerproblemen) und Enkel Basti (Philipps versetzungsgefährdeter Teenager-Sohn) wohnen, schon bald der afrikanische Asylbewerber Diallo ein, der auf eine baldige Aufenthaltsgenehmigung hofft. Abgesehen von ein paar Mentalitätsunterschieden – Diallo will z. B. die seiner Meinung nach schon recht ‚alte Jungfer’ Sophie mit Assistenzarzt Tarek verkuppeln, den er vom Fitness-Training kennt – könnte das Zusammenleben ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn da nicht innerfamiliäre Spannungen, die Einmischung durchgeknallter Alt-68er und verrückter Fremdenhasser aus der Nachbarschaft Chaos, Missverständnisse und spektakuläre Begegnungen mit der Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum: Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen der Zuschauer.